Fortbildung
Interkulturelle Kompetenz für Praxisanleitung
Berufspädagogische Fortbildung für Praxisanleiter gemäß § 4 PflAPrV, § 10 HebStPrV, § 8 MTAPrV, § 9 ATA-OTA-APrV, § 3 NotScan-APrV
Menschen aus unterschiedlichen Kulturen kommen im Arbeitsalltag und in der Berufsausbildung im Gesundheitswesen in Kontakt miteinander. Begegnungen mit Patienten, Angehörigen sowie Kollegen verschiedener Herkunft, eigener kultureller Prägung und Bildungsbiografien sind mittlerweile keine Besonderheit mehr und können vor allem im beruflichen Kontext zu interkulturellen Überschneidungssituationen führen, die nicht immer von gegenseitigem Verständnis geprägt sind. Es drohen Konflikte. Die interkulturelle Kompetenz kann einen Beitrag zu einer gelingenden Zusammenarbeit leisten.
Ziel der Weiterbildung „Interkulturelle Kompetenz für Praxisanleitungen“ ist es, Praxisanleitungen für kulturelle Aspekte und Besonderheiten im Umgang mit Patienten, Kollegen und Auszubildenden zu sensibilisieren und ihre Handlungskompetenz zu stärken. Hierbei geht es nicht nur um andere Kulturen, sondern auch um die Auseinandersetzung mit der eigenen Kultur.
- Was heißt Kultur? Was ist Migration?
- Welche Aspekte einer kulturellen Identität sind sichtbar, welche nicht
- Interkulturelle Kompetenz als Praxisanleiter: erforderliche Eigenschaften eines Praxisanleiters, mögliche Herausforderungen bei Azubis mit Migrationshintergrund
- Am Beispiel: Besonderheiten von Muslimen im Alltag (als Möglichkeit der Sensibilisierung)
- Interkulturelle Kommunikation (u.a. Besonderheiten Mimik, Gestik, Sprache), Kommunikationsregeln
- Vorurteile und Stereotype