Fortbildung
Schmerz in der Geriatrie
„Schmerz hat eine wichtige Funktion zur Früherkennung von Schädigungen des Organismus. Ohne dieses Warnsystem bei möglichen Gesundheitsschäden wären Krankheit oder gar Tod die Folge.
Wird die schmerzauslösende Störung aufgehoben, geht der Schmerz in der Regel zurück.
Akuter Schmerz ist ein Symptom und wichtiger Hinweis auf eine auslösende Ursache. Hält der Schmerz länger an, verliert er seine Warnfunktion, er verselbständigt sich.
Behinderungen und Einschränkungen auf der körperlichen, psychischen und sozialen Ebene sind die Folge. Körperliche Einschränkungen reduzieren die Beweglichkeit, sie hindern Betroffene beispielsweise daran, sich sportlich zu betätigen, spazieren zu gehen oder soziale Kontakte aufrecht zu erhalten.
Unter diesen Beeinträchtigungen kann sich der Patient den Schmerzen ausgeliefert und hilflos fühlen.“
Zitat: Ethik-Charta der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS), Deutscher Schmerzverlag, Köln
Wie können wir Schmerzen erkennen, was bedeutet Schmerz, wie begegnen wir ihm u. a. in der Betreuung und Pflege alter und hochbetagter multimorbider und stark wahrnehmungseingeschränkter, ihrer Kompetenzen beraubter Menschen?
Schmerzerkennung, Behandlungsmöglichkeiten und alternative Behandlungsmöglichkeiten stehen im Vordergrund dieser Unterrichtseinheit.
Nähere Auskünfte erteile ich gerne, gestalte die Fortbildung nach Wünschen der Auftragsgeber.